Willkommen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

willkommen im Nikolauskloster, der Oase im Rhein-Kreis Neuss.

Wir Oblatenmissionare (OMI) laden Sie herzlich dazu ein, den Alltag einmal hinter sich zu lassen und einzuschwingen in die klösterliche Atmosphäre, die seit über 800 Jahren an diesem Ort gelebt wird. Finden Sie im Klostergarten eine Oase der Ruhe und mit Ihren Kindern und Familien eine Heimat.

Durch unsere Homepage erhalten Sie einen kleinen Einblick in unser Haus. Hier erfahren Sie etwas über unsere Angebote und können sich über unsere katholische Ordensgemeinschaft informieren.

Wir Oblatenmissionare laden Sie ein, Ihre Oase im Nikolauskloster zu finden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihre Oblatenmissionare

Pater Andreas Petith OMI verstorben

Pater Andreas Petith ist am Abend des 15. Juli 2026 an seiner Krebserkrankung auf der Palliativstation verstorben. Dies teilt das Provinzialat der Oblatenmissionare in Hünfeld mit. Das Requiem und die Beerdigung finden am Dienstag, dem 21. Juli 2026 um 11.00 Uhr im St. Bonifatiuskloster in Hünfeld statt.

Im Nikolauskloster wird am Sonntag, dem 19. Juli 2026 im Gottesdienst um 10.00 Uhr an Pater Andreas Petith gedacht.

„Wo immer Pater Andreas Petith wirkte, begegnete er den Menschen mit Offenheit, Hilfsbereitschaft und Nähe. Sein Fleiß, seine Verlässlichkeit und seine pastorale Weite machten ihn zu einem geschätzten Seelsorger und Mitbruder. Er verstand es, Menschen für den Glauben zu begeistern, Gemeinschaft zu stiften und Räume zu schaffen, in denen sich Menschen angenommen wussten“ erklärt Provinzial P. Christoph Heinemann OMI.

Besonders das Nikolauskloster trägt unverkennbar seine Handschrift. Dort verbrachte er den größten Teil seines Ordenslebens. Dies waren sowohl seine ersten Monate als Priester, aber auch später lange Zeit als Hausoberer des Klosters und Schulseelsorger am St.-Bernhard-Gymnasium in Willich-Schiefbahn.

Mit seinem Einsatz hat er dazu beigetragen, dass dieser Ort zu einer Stätte der Begegnung, des Gebets, der Gastfreundschaft und der Erholung wurde – geprägt von einem beispielhaften Miteinander zwischen der Kommunität und den vielen ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern. 

Als Rektor des Nikolausklosters füllte Pater Andreas Petith seine Rolle mit großer Klarheit aus. Er wusste um die Verantwortung, die ihm für diesen Ort anvertraut war, und setzte sich mit Nachdruck für die Menschen und das Nikolauskloster ein. Zugleich blieb er als Mensch stets bescheiden und war sich für keine Aufgabe zu schade.

Bilder von Pater Andreas Petith finden Sie unter:
https://app.omicloud.org/nextcloud/s/rWsJCw6zeEf9rtS

Zum Leben von Pater Andreas Petith

Andreas Petith wurde 1956 in Bad Homburg vor der Höhe geboren, mit 19 Jahren kam er 1975 als Schüler zum ersten Mal ins Nikolauskloster. Er erwarb am Abendgymnasium in Neuss die Hochschulreife und schloss eine Ausbildung zum Erzieher erfolgreich ab.

Im Anschluss trat Andreas Petith in das Noviziat der Oblatenmissionare ein und begann seinen Weg in der Ordensgemeinschaft: 1982 legte er die ersten Gelübde ab, 1985 die ewigen Gelübde. Nach dem Theologiestudium erhielt er 1987 die Diakonenweihe und 1988 die Priesterweihe.

Seine ersten Monate als Priester verbrachte Pater Andreas Petith als Aushilfe im Nikolauskloster. Von 1989 bis 1992 wirkte er als Kaplan in Duisburg-Rheinhausen in einer Projektkommunität, die sich in besonderer Weise den Armen und Bedürftigen verpflichtet wusste. Dieser Dienst entsprach seinem Wesen: Menschen mit Offenheit zu begegnen, ihnen zuzuhören und ihnen die Nähe Gottes erfahrbar zu machen.

Von 1992 bis 2001 kehrte er ins Nikolauskloster zurück. Neben seinen Aufgaben im Haus und in der Klosterkirche war er als Schulseelsorger am St.-Bernhard-Gymnasium in Willich-Schiefbahn tätig. Als eine kurze Unterbrechung erscheint der Dienst als Schulseelsorger und Hausoberer in Burlo. Bereits 2003 führte ihn sein Weg erneut ins Nikolauskloster, diesmal als Rektor. Bis 2012 prägte er das Haus mit großem Engagement, pastoraler Weite und einem feinen Gespür für die Menschen, die dort ein- und ausgingen.

Ein weiterer bedeutender Abschnitt seines Wirkens führte ihn von 2012 bis 2019 nach Maria Taferl in Niederösterreich, dem zweitgrößten Wallfahrtsort des Landes. Als Pfarrer und Hausoberer leitete er dort die Pfarrei und die Oblatenkommunität. Von dieser Zeit sprach er später immer wieder mit großer Freude und Dankbarkeit. Die Begegnungen mit den Pilgerinnen und Pilgern, das Leben am Wallfahrtsort und die Erfahrungen in der Gemeinde blieben ihm eine wertvolle Erinnerung. 2013 bis 2025 war Pater Andreas Petith zudem Mitglied des Provinzrates und übernahm so Verantwortung für die gesamte mitteleuropäische Provinz.

Im Jahr 2019 kehrte Pater Andreas als Hausoberer an den Ort zurück, der für ihn weit mehr als eine Wirkungsstätte war: das Nikolauskloster. Es war sein Herzensort.

Personelle Veränderungen

Im August 2026 wird Pater Andreas Hohn ins Nikolauskloster wechseln.

Unsere Zeitschrift
Neue Öffnungszeiten des Klostercafes nach Ostern

Donnerstags bis Samstags: 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Sonntags: 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Autorenlesung und Gemäldeschau zugunsten des Nikolausklosters

Nach einer Vielzahl von Benefizausstellungen im Nikolauskloster gibt es jetzt eine Neuheit: Zwei Autoren lesen im Mazenodsaal aus ihren Büchern, umrahmt von einer kleinen Gemäldeausstellung mit einer neuen Werkreihe von Gundhild Tillmanns-Thoren unter dem Titel "Goldene Zeiten". Dr. Robert Peters, Philologe, Germanist und langjähriger Sportchef der Rheinischen Post, hat kürzlich seinen fünften Roman herausgebracht. Teils autobiographisch schildert er typische Charaktere, das Leben am Niederrhein, aber auch von Auswanderern. Der in Mönchengladbach lebende ehemalige RP-Redakteur stammt aus Goch. Seine ehemalige Kollegin Gundhild Tillmanns-Thoren, im Bergischen Land aufgewachsen und inzwischen in Korschenbroich wohnhaft, hatte im Jahr 2013 literarisch ihren ersten Brückenschlag zwischen diesen so unterschiedlichen Regionen mit ihrem bei der RP erschienenen Glossen-Büchlein "Herr und Frau Dellmann-beziehungsweise heiter" vollzogen. Nun steht ihr erster Roman "Herr und Frau Dellmann-immer noch (!) beziehungsweise heiter" kurz vor der Fertigstellung. Autobiographisch geht es darin um ganz besondere Episoden aus einem partnerschaftlichen Leben, in dem der Humor zumeist die Hauptrolle spielt. 

Spenden und der Erlös aus dem Bilderverkauf werden dem Nikolauskloster zugutekommen. 

Termin Nikolauskloster, Sonntag, 26. Juli, Lesungen ab 11.15 und ab 15 Uhr, Bilderausstellung 11 bis 17 Uhr 

Heimatheld

Unser Bäckermeister Josef Wößmann erhält den HeimatHelden Preis 2025 im Rhein-Kreis Neuss. 

Es ist ein Ehrenamtspreis der Sparkasse Neuss, der Menschen und Initiativen würdigt, die sich mit besonderem Engagement für die Region einsetzen. Mitarbeiter der Sparkasse Neuss haben Herrn Wößmann in seiner Backstube besucht und waren beeindruckt. 

Es ist Montag, kurz nach 6 Uhr morgens. Hinter der Kamera wird es still. Denn was dieser Ehrenamtler Woche für Woche schenkt, ist weit mehr als Kuchen. Manchmal sind es die leisen Momente, die berühren - ein Blick, ein Lächeln, der Duft von frisch gebackenem Kuchen. Beim Besuch im Nikolauskloster wurde genau das spürbar. Während die Kamera lief, entstand etwas, das sich nicht planen lässt: echte Emotion.

Josef Wößmann steht dort nicht als ehemaliger Bäckermeister, sondern als Mensch, der gibt - ohne Erwartung, ohne Bühne. Oft steht er dafür schon um 4 Uhr morgens in der Backstube. Seit seinem 13. Lebensjahr ist das Backen sein Leben, seit mehr als 16 Jahren backt er ehrenamtlich für das Nikolauskloster. Mit bis zu 26 Kuchensorten entstehen jede Woche mit über 500 frischen Eiern. Von Donnerstag bis Sonntag werden sie verkauft - meist ist am Sonntagnachmittag alles ausverkauft.

Unterstützt wird er von Gundi Stöckl und Michael Braß, zwei von rund 70 weiteren Ehrenamtlichen. Mit Jahresbeginn hat die Backstube "Zuwachs" bekommen. Hartmut Weber ist als weiterer Ehrenamtler dazugestoßen. So wird die Arbeit auf mehr Schultern verteilt.

Einkehrvormittag - Beten ist das Atmen der Seele

Impulse in einer Atmosphäre der Stille möchten zum Nachdenken anregen und helfen, die Gegenwart Gottes im Alltag zu erspüren. Dazu bieten wir Ihnen ein kleines Frühstück.

Wann: 10. Juni 2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Thema: Beten ist das Atmen der Seele 
Leitung: Pater Bernhard Haas OMI
Anmeldung: bis zum 03. Juni 2026
Kosten: pro Person 15€ (inkl. Verpflegung & Material)

 

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